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Kategorie: EM 2008 – Wenn der Alpenfirn sich rötet

Land der Äcker, Land der Dome

Die Türken werden deswegen kein Tor schießen, weil

Von calli.tv war hier schon öfter die Rede, gleich zwei Mal wurde etwas verlinkt. Eigentlich — so traurig das ist — muss man sagen, dass man jeden Beitrag von Calli-Claquer verlinken könnte und man hätte immer etwas zu lachen. Schaut euch also, wenn ihr gleich wieder dort seid, einfach um, was euch sonst noch so zusagt. DJ Bobo? Steffi Jones? Oliver Bierhoff?

Anyway, verlinkt wird heute das Interview mit Manni Breuckmann [Link leider tot], nicht, weil Calli haha Manni so kluge Sachen bezüglich des Ausgangs des bevorstehenden EM-Halbfinals sagt, („ham es drei mal geschafft, dat Dingen zu drehen“), sondern weil er als wahrscheinlich erster von allen Calli-Interviewpartnern darauf hinweist, dass dessen antatschende joviale Art einfach nicht seriös ist. Rumschwallern hier, rumschwallern da, ein bisschen angrabschen, fertig ist das Non-Produkt voller Floskeln, das nur davon lebt, heiße Luft aka Bullshit zu produzieren.

Was kostet es eigentlich, so eine Kölsch-Dumm-Rumschwätz-Ausbildung zu machen, mit der man rumlabern kann wie ein Perpetuum Mobile? Und was kostet es eigentlich, zur eigenen Karikatur zu werden? Muss man dafür doof sein oder schlau — oder bauernschlau gar?

PS: Hat Manni Breuckmann etwa seine Länderspielkarriere beendet? Kreisch!

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Das EM-Jahreszeiten-Märchen

Out now! Der erste Trainer-Baade-Kinofilm (Volle Länge, ab 0 Jahre, Eis gibt’s im Foyer)

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Wer allerdings ernsthaft an Fußball interessiert ist, so wie der Regisseur auch, der sollte die ohnehin für ein Menschleben deutlich zu kurz bemessene Zeit nicht damit verschwenden, diesen Kinofilm zu schauen, sondern gleich weiterschalten zum nächsten oder auch vorigen Beitrag.

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Was machen die anderen 84%?

In einer Printumfrage kam jemand zu dem Ergebnis, dass von all jenen, die sich die Spiele der EM im Fernsehen angeschaut haben, gerade einmal 16% auch das Internet als Informationsquelle bezüglich der EM genutzt haben. Holladiewaldfee, mal wieder dem Leiden des falschen Konsenses[1] aufgesessen: Ich hätte doch glatt 50% noch für einen niedrigen Wert gehalten, aber sechzehn — das schlägt meinem Konsensfass den Boden aus. Sind wohl nicht alle so wie wir hier, nur: Was machen sie dann mit ihrer Zeit? Fernsehn gucken? Bodensee-Bühne und so? Man glaubt es kaum.

Außerdem interessant: Mehmet Scholl ist besonders bei jüngeren, weiblichen Zuschauern beliebt, Monica Lierhaus hingegen bei Zuschauern ab 50. Also, irgendwie doch nicht so interessant.

[1] Falscher Konsens: Wir neigen dazu, unsere Meinung oder Reaktion als typisch für eine große Mehrheit zu betrachten, auch wenn das gar nicht stimmt. Eine Erklärung hierfür lautet, daß wir nicht gern anders sein wollen als andere, eine weitere Erklärung ist, daß sich Menschen gern in der Gesellschaft anderer bewegen, die ihnen tatsächlich ähnlich in ihren Meinungen und Reaktionen sind.

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Noch’n Gedicht

Nicht in Versform, trotzdem wie immer ein Gedicht:

Wer noch nicht genug über die EM gelesen hat, und das werden die meisten von Euch sein, findet beim immer launig formulierenden Winnetou Koslowski aka Janus einen Rückblick auf die komplette EM, etwas, was sonst niemand hinbekommen hat:

Mir persönlich gefiel am besten dieses unbekannte Talent auf Linksaußen, ein gewisser Jogi Löw. Ging in der ersten Halbzeit mehrfach schön steil auf der Außenbahn und lieferte sich dort starke Duelle mit seinem Gegenspieler Peppi Hickersberger, bis dato bei diesem Turnier auf dem Platz eigentlich auch eher selten in Erscheinung getreten. Das waren rassige Zweikämpfe voller Engagement, die Lust auf mehr machten. Leider wurden beide schon in der ersten Halbzeit ausgewechselt, das habe ich nicht verstanden.

Ein nur kleiner Ausschnitt des im lauten Hier und Jetzt des Schnellverfahrens (auch ich: schuldig) zu oft übersehenen Janus, der „wie schon erwähnt“ ganze Bücher mit seinen Ansichten füllt.

PS: Euro ist übrigens eine Währung und trägt den Artikel „der“.

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Oh, oh, oh, oh Lidl

Man geht einfach in den Supermarkt, man steht noch nicht mal in der Schlange an der Kasse, aber plötzlich singt jemand neben einem das „Oh, oh, oh, oh, oh“ der soundsovielten Armee vor sich hin und man fragt sich, warum die Menschheit als solche überhaupt noch lebt, wenn sich Meme doch so viel schneller durchsetzen als Gene, bzw. man fragt sich eigentlich nur noch, warum noch nicht. Abgesehen davon, dass man früher für jeden Moment dankbar gewesen wäre, zu welchem man gute Musik in Supermärkten gehört hätte, war das Gesummse da keine gute Musik und man kann es auch nicht mehr hören. Den Ultras entrissen, las man zuletzt, lustig, natürlich, die Ultras an sich waren ja schon immer die größten Fans dieser Armee. Die hatten das zuallererst, sogar noch bevor die Band selbst das überhaupt gedacht hatte. Also bitte, der Song war ok, und ich hab ihn mir auch ungerne verderben lassen, aber vorbei ist nun mal vorbei und verdorben ist verdorben. Und der Typ im Supermarkt kaufte dann eh nur Traubensaft in seinem unsäglichen T-Shirt, gesangsbefreit.

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Bralles zum Abschneiden der Deutschen bei der EM 2008

Bräbräbräbräbrä Löw bräbräbrä?

Brabrabrabrabrabra brä.

Bräberäberäbara, braberäbera.

Brä brä, brah Tessin brä bräbrähbrähbräh bra. Brähberäbrä bräberäberä brä.

Brähberäbrä bräberäberä brä.

Braberaba barberaba. Brä!

Bräbräreberä brä äbräreberä brä brä Klinsmann, bräbrä brä brä bräberäberä räbrot.

Bräberäräberä bra bra brä bräberababa, bräberababä. Bräberäberä Arsenal, Madrid bräbäberä räbrä bräberä bra.

Brä, brä bräberäberä brä, bräberäberä brä brahbrah brah brah 1972!

Brähbaberbarabera brah, bra bräberaberä brä brah brah.

Bräberäräberä bra bra Gómez? Brä bräbäberä räbrä bräberä bra. Bra bra bra bräberäreberäbrabra. Brahbareberabra bräh bra brabrabrabra bra bräh brah Bergtour brä.

Bärberäräbera brähbräbä braberabera bra bra bräh bräh bra bra bräberäräberä brah brah bräh brähberäbera bräh Bierhoff brah brah bräh bräh brah brah bräbereräberä brah.

Bräberärberä brah, brah bra bra bräberä brah, brah brah bra bräh bräberä brah.

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Eine EM ohne Star

Das ist toll.

Endlich hat die hurende Zunft mal keinen Typen, den sie in den Himmel schreiben kann. Es bietet sich einfach niemand an, und selbst der bräsigste Event-Fan würde merken, dass das nicht ganz richtig sein kann, wenn man plötzlich Wayne Rooney zum Star dieses Turniers schreiben würde.

Es ist ja richtig, selbst die Fußballfans wissen es: Menschen sind Menschen sind Menschen und sie orientieren sich an Menschen. Deshalb hatte auch keiner etwas dagegen, Gerd Müller zum Star der WM 1970 zu schreiben, Oliver Bierhoff zum Star des Finales 1996 zu machen oder Miroskloff Klose eben WM-Torschützenkönig 2002 2006 werden zu lassen. Und auch wenn die Idee des „man of the match“ der Grundidee des Spiels zuwider läuft, weiß jeder, dass ein Mittelstürmer (oder ein Torhüter) nun mal eine andere Rolle spielt als der Außenverteidiger.

Dieses Jahr wird es aber schwieriger und Arschwieriger, einen echten Star der EM zu finden. Jene, die in der Champions League dominieren, sind meist früh ausgeschieden, die übrig gebliebenen Deutschen spielen zu unkonstant, der Russe ist ausgeschieden und Verlierer mag nun mal keiner so wirklich, während bei den Spaniern das alles so gesichtslos daherkommt, dass man gar nicht weiß, wie die Leute alle heißen, zumal „Wat Villa?“ jetzt auch noch verletzt ist. Casillas gewann ein Elfmeterschießen (wobei man an dieser Stelle mal sagen muss, dass Elfmeterhalten in aller Regel genauso viel Glück oder Pech ist, wie Elfmeterverschießen, und es daher reichlich albern anmutet, Torhüter nach gewonnenen Elfmeterschießen zum Helden zu schreiben), taugt aber sonst nicht zum Star.

Normalerweise kommt der ein Turnier überstrahlende Spieler aus dem schließlichen Siegerteam, sollte es Deutschland sein, wüsste ich nicht, wen man nach diesen teilweise schauderhaften Leistungen zum „Star des Turniers“ ausrufen könnte. Sollte es Spanien werden, sind die Gesichter so nichtssagend, so ohne Kanten und irgendwas, dass es wehtäte, finalement einen dieser glattrasierten und -gestriegelten U21-Jahrgänge Europameister zu werden haben sehen: Man züchtet sich offensichtlich, was man braucht. Und auch wenn Arschawin mal zum Friseur müsste: Ihn hätte man sich immerhin als Star des Turniers vorstellen können, jemand, der Fußball spielen kann, sich ansonsten aber nicht kümmert.

Die Fratzen und Gesten von Cristiane Ronaldo hingegen braucht kein Mensch, außer der Marketingabteilung diverser Sportartikelhersteller. Dieses lächerliche Gehabe vor der Ausführung eines Freistoßes, den er verkackend in den Nachthimmel der Alpen setzte, zeigt uns, wo wir inzwischen angekommen sind: Die Werbespots finden mittlerweile auf dem Feld statt. Und genau deshalb lieben wir Torjubel wie den von Philipp Lahm nach seinem 3:2 gegen die Türkei. Das war authentisch und dieser Tisch ist immer noch der liebste, an dem wir sitzen.

Aber Stars, im Sinne des Erfinders, gibt es diesmal keine.

Schön.

Fußball ist schließlich ein Mannschaftsbewerb.

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Hadi Almanya

Kleiner vollkommen uneigennütziger Hinweis noch an Michael Ballack: Bitte heute Abend nicht schon wieder heulen müssen. Die halbe Welt schaut zu. Danke.

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Der Trainer ist sehr aggressiv

Der Trainer ist sehr aggressiv, aber privat ein Supertyp.

Es geht nicht um mich, sondern um Fatih „Termin“ Terim, und gesagt hat dies Rüdiger Abramczik, der wie viele andere Menschen mit Erfahrungen sowohl in Deutschland als auch in der Türkei von der Abendzeitung zu eben jenen befragt wurde.

Die Liste der bekannten Beine ist lang: Hans-Peter Briegel, Siegfried Held, Maurizio Gaudino, Horst Hrubesch, Stefan Kuntz, Thomas Berthold, Toni Schumacher und der unvermeidliche Karl-Heinz Feldkamp. Nur Jupp Derwall, den haben sie irgendwie vergessen zu fragen.

Necat Aygün demonstriert im selben Beitrag, warum er noch nicht so richtig im Fußball, ähem, Fuß fassen konnte:

Ich tippe auf ein Elfmeterschießen. Für wen kann ich nicht sagen.

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Von Buden und Bekenntnissen

Der Besitzer der Bude (das ist auf Hochdeutsch eine Trinkhalle, man sagt auch Kiosk dazu, wobei Kiosk ein türkisches Wort ist, das ursprünglich „kleines Gartenhaus“ bedeutete), in der ich des Öfteren zu überteuerten Preisen, aber immer begleitet von netter Plauderei, Dinge des alltäglichen Bedarfs erstehe, ist Türke und laut eigenen Angaben seit Mitte der 1960er in Deutschland.

Er ist höchst überzeugt davon, dass Deutschland das Halbfinale gegen die Türkei gewinnt, und wenn er ganz ehrlich ist, sagt er, fühle er ohnehin mehr Verbundenheit mit der deutschen Mannschaft als mit der türkischen.

Er nennt mich immer „Junge“, was eher schmeichelhaft ist, hat die Reinigung gegenüber doch letztens nichts Besseres zu tun gehabt, als an jeden Kleiderbügel der abgeholten Wäsche eine Probepackung einer Anti-Faltencreme für Männer anzuhängen.

„Junge“ — „fossilierte Sprachkenntnisse“ (ein herrlicher Begriff, jeder kennt solche Pappenheimer, deren Deutsch schon immer rudimentär war und sich trotz ständigen Hörens der deutschen Sprache einfach nicht mehr verbessert; die ganz zu Beginn des Spracherwerbs erlernten Fehler scheinen unausmerzbar und vom Zuhören beim Radebrechen bekommt man Kopfschmerzen bis hin zu Schwindelgefühlen, man fragt sich unweigerlich, wie man Jahrzehnte lang etwas falsch machen kann, was man doch jeden Tag in Funk und Fernsehen richtig vorgemacht bekommt) sind da wohl am Werke: Ihm fehlt einfach das Wort für einen Mann mittleren Alters, der aber dadurch noch so jung wirkt, dass er sich EM-Spiele live reinzieht und dann ständig über Fußball diskutieren will, oft für seine Umwelt auch gezwungenermaßen.

Der Meinung des Türken in der Bude nach ist die türkische Mannschaft eine Ansammlung von Stümpern, und die Vehemenz, mit der er diese Meinung vertritt, ließe fast darauf schließen, dass er in Wirklichkeit Kurde ist. Aber: nein. Er ist Türke. Außerdem sei Fatih Terim ein totaler Spinner, ein Disziplin-Fanatiker, was wohl in der Türkei grundsätzlich zwar ginge, aber selbst für dortige Verhältnisse übertreibe Terim.

Der Torhüter ein absoluter Versager und eigentlich seien sie bislang nur mit überbordendem Glück weitergekommen und, man glaubt es kaum, der Kiosk-Besitzer freue sich darauf, dass die deutsche Mannschaft die Türken endlich mal lang mache. Möglicherweise ist auch diese Aussage nur übersteigerter Verkaufsträchtigkeit geschuldet und allen Türken, die nach mir diesen Kiosk betreten, erzählt er das genaue Gegenteil, Hauptsache sie kommen irgendwann wieder und erwerben Spirituosen, Kaugummis oder Zigaretten zu, wie gesagt, überteuerten Preisen bei ihm.

Später betreten tatsächlich ein paar „Jungens“ den Raum (ein begehbarer Kiosk), die ziemlich türkisch wirken, und der sicherlich gewiefte Taktiker, offensichtlich dennoch grundehrliche Kioskbesitzer bleibt bei seiner Meinung, dass die Türken keine Chance haben und er sich sogar darüber freuen wird, wenn Deutschland ins Finale einzieht. Dies stößt bei den justament Dazugestoßenen auf wenig Gegenliebe, angesichts des fortgeschrittenen Alters des Besitzers folgen aber keine Widerworte, nur leicht unwilliges Grummeln ohne konkrete Aussagekraft wird protokolliert.

Peinlich, sagt der Besitzer, seien diese Autokorsos, er arbeite zwar in Mitte, lebe aber in Meiderich und da sei gestern die ganze Nacht geautokorsot worden, was er überhaupt nicht abkönne. Man könne sich ja gerne zwei Stunden lang freuen, aber die ganze Nacht müsse das Gehupe nun auch nicht sein; er als rechtschaffender assimilierter Deutscher wolle schließlich seine Ruhe haben, irgendwann, EM hin oder her, wenn er am nächsten Tag arbeiten müsse.

Allen hier aufgewachsenen türkischstämmigen Deutschen empfiehlt er zudem, für die deutsche Nationalmannschaft aufzulaufen, nicht nur sei dieser Terim eben ein verrückter Disziplinfanatiker, die Türken hätten auch dennoch keine Disziplin und keine Kreativität auf dem Platz. 2002 habe er sich noch ordentlich gefreut, 1996 erst recht, damals allerdings nur über die Qualifikation, über die nämliche Leistung dann weniger, doch inzwischen sei klar: Die Türken seien nur mit Glück so weit gekommen. Und deutsche Disziplin schlägt Glück, sagt er.

„Junge, glaubst Du nicht? Wirst du sehen.“

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Der Co-Trainer ist immer der Mörder

Hansi Flick hatte ich hier rechts in der Abstimmung natürlich vergessen, dabei ist diese Lösung so naheliegend: Löw selbst kam ja auf diese gute alte Weise der bundesdeutschen Trainerfindungskommissionsergebnisvermeidungsstrategie an die Macht.

Und heute ist es dann auch schon so weit: Flick löst Löw ab. Selbst zu einer letzten Pressekonferenz hat es für Löw nicht mehr gereicht, Zutritt per UEFA-Dekret verboten. Man darf gespannt sein, was uns „der“ Hansi als Chef de Cuisine morgen zaubern wird. Hoffentlich keinen Spargel.

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Demut

Wir sprachen schon davon. Die Leute, die hier jetzt im Autokorso nach einem insgesamt blamablen 1:0 gegen Österreich wild durch die Nacht hupen, sind wahrscheinlich dieselben Gesellen, die nicht einen Spieler des Gegners mit Namen kennen und da irgendwo vor der Großleinwand auch immer rumgröhlen und -tröten, weil sie ihre anale, ödipale, orale oder sonst irgendwelche Phasen noch nicht abgeschlossen haben. Hauptsache Deutschland. Hauptsache Gröhlen. Hauptsache Lärm machen, tröt, tröt, hier bin ich, nehmt mich wahr, wenn es schon sonst keiner tut.

Manchmal würde man sich wünschen, diese Leute würden endlich zum Hockey abwandern. Aber das ginge wohl erst, wenn Hockey-Turniere zur Primetime im Fernsehn liefen. Also nie.

Ich habe ja nix gegen Feiern, aber das heute war alles andere, als etwas zum Feiern. Vielleicht bin ich auch zu verwöhnt und wer da draußen jetzt gerade 18 ist, der hat ja auch noch nie bewusst ein EM-Viertelfinale mit deutscher Beteiligung erlebt. Und Modefans-Bashing ist heutzutage in unserem Inzeststadl (© by Herrn Wieland) namens Blogosquarium ebenso wenig noch vermittelbar wie Kommentatoren-Bashing. Dennoch: ein wenig mehr Demut bitte. Ein 1:0 gegen Österreich.

Gute Nacht.

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